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S.O.S. Das Meer kotzt.

An unserer Böhler Lieblingsecke sieht es nach den Stürmen ziemlich bedrückend aus. Zwischen Kanistern und Netzen: Verpackungen ohne Ende - alles was das Supermarktregal so hergibt. Das Meer kotzt Einwegverpackungen.

Durch unsere Smartphone-App ReplacePlastic haben wir im Moment viel Kontakt mit herstellenden Unternehmen. Und wenn uns nach einem solchen Gang jemand aus einer Kundenserviceabteilung erläutert, dass anhand von irgendwelchen Ökobilanzen Plastikverpackungen eine nachhaltige und umweltfreundliche Sache sind, dann müssen wir manchmal tief durchatmen, bevor wir ruhig unseren Standpunkt vermitteln: Die Ökobilanzen beziehen das, was wir hier sehen und die Jahrhunderte dauernden Folgen dieser Plastikverschmutzung, ja schließlich gar nicht mit ein.

Unternehmen, die uns ihre scheinbar so vernünftigen Gründe für ihre Plastikverpackungen mitteilen, laden wir übrigens regelmäßig ein, uns bei einer solchen Tour mal zu begleiten. Wir sind gespannt, ob das mal jemand wagt. Wichtig wäre es! Auf einem Barcamp in Hamburg wollte uns neulich jemand, der im Marketing eines großen Lebensmittelkonzerns tätig war, erklären, das Problem mit dem "Marine Litter" entstünde in Asien und würde "in Deutschland nur emotional aufgeblasen". Wir müssen also künfitg daran denken, für solche Fälle immer ein paar solcher Fotos einzustecken.

Wir planen im Februar eine Sammelaktion an diesem Strand, da brauchen wir sicher jede helfende Hand. Über Mitarbeiter aus Marketing und Produktentwicklung würden wir uns dabei aufrichtig freuen. Weil wir überzeugt sind, dass es die Sichtweise verändert, wenn man da einmal selbst mittendrin gestanden hat.

Vielen Dank für all eure Veränderungswünsche, die ihr über die ReplacePlastic-App einsendet. Es sind bereits über 7000 Produkte von euch eingereicht worden, obwohl wir die App kaum beworben haben. Gemeinsam können wir eine spürbare Nachfrage nach plastikfreien Verpackungen schaffen, die bei den Herstellern ankommt!

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